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Steffen (Candole)Wer viel verlangt, bekommt manchmal mehr als er zuvor erwartet hat. Oder anders gesagt: wer wenig erwartet wird niemals enttäuscht ... Musik online hören
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Die verbaute InselUnser Insel-Urlaubtrip ging das verlängerte Wochenende auf den Campingplatz des DJH Prora (Rügen). Eine nette Begrüßung und sauberes Ambiente versprachen ein wunderbaren Aufenthalt. Den Preis von 18,50 EUR/Person konnten wir dank Ende der Saison drücken, sodass es dazu auch noch preiswert wurde.
Der Zeltplatz liegt direkt an den Nazi-Bollwerk "KdF - Kraft durch Freude" welches 1945 zu einem der größten Erholungsheime werden sollte. Leider kam der Krieg dazwischen und es blieben grauenhafte Ruinen die teilweise bis ins Wasser führen und die halbe Küste verschandeln. Glücklicherweise hat es für den Bau der zwei Schwimm- und Sporthallen sowie die Fest- und Eingangshalle (ca. 6000 Neuankömmlinge sollten Platz finden) und den vollständigen Bau des Hafens nicht mehr gereicht. Die 5 fertig gestellten Blöcke (geplant waren 8 Blöcke) sind vom Strand nicht sichtbar, da davor ein Wald die Sicht verdeckt, was neue Investoren sicher abschreckt. Ein österreichischer Investor hat einen Block erworben und ohne Genehmigung einen Teil des Waldes gerodet. Dafür wurde er natürlich gesteinigt und durfte kräftig zahlen. Ich denke es wird sich trotzdem gelohnt haben, denn wer will schon am Meer ohne Meerblick wohnen.
Am nächsten Tag ging es mit dem Radl zum Ostseebad Binz wo wir an den typischen Flaniermeilen spazierten und die eine oder andere Köstlichkeit genossen. In Binz gab es zudem eine dampfbetriebene Schmalspurbahn welche sie unglaublicherweise "Rasender Roland" nannten. Mit etwa 30km/h genossen wir die Aussicht auf der Plattform am Ende und Anfang der Waggons bis zur idyllischen Kleinstadt Putbus. Mit dem Rad ging es anschließend immer am Sandstrand lang wieder zurück an unseren Zeltplatz.
Der Montag versprach sehr sonnig zu werden und wir brutzelten bereits morgens um 11 Uhr in der Hafenanlage des Nazi-Bollwerks. Diese hatte zum einen den Vorteil das man hier nicht nur windgeschützt sondern auch völlig einsam war (da abgesperrt). Zudem sammelte sich der Sand am betonierten Hafen und der Einstieg ins Wasser war knietief. Krebsrot machten wir uns am Nachmittag mit dem "Quer durch Deutschland" entspannt und preiswert wieder auf den Rückweg nach Berlin.
Zum Ende sei noch eines liebe DBahn gesagt sein, wenn jeder seinen Personalwechsel so ankündigen würde wie bei der Deutschen Bahn dann stelle ich mir den Einkauf bei Kaisers so vor:
Tööörööötööötöööötöö töööötööötöötööötööö tö in ihrem Kaisers-Supermarkt fand um 16 Uhr ein Personalwechsel statt. Wir freuen uns, unsere neu hereingekommen Gäste und die bereits verweilenden an unserer Kasse begrüßen zu dürfen. An den Obst- und Gemüseständen finden Sie .... oh mein Gott Die verarmte InselNauru ist ein Inselstaat mit etwa 13.000 Einwohnern. Die Republik ist nach Fläche und Einwohnerzahl der drittkleinste Staat und kleinste Flächenstaat der Erde. Nauru liegt im Pazifischen Ozean und besteht aus der gleichnamigen Koralleninsel, die zur Inselwelt Mikronesiens gehört, sowie den zum Staat gehörenden Hoheitsgewässern im Umkreis von 12 Seemeilen. Der Inselstaat grenzt im Westen an die Föderierten Staaten von Mikronesien, im Norden an den Inselstaat der Marshallinseln, im Osten an den Inselstaat Kiribati und im Süden an den Inselstaat der Salomonen. Die Einwohner von Nauru konnten lange Zeit vom Abbau der reichen Phosphatbestände leben. Als diese zur Neige gingen, zeigte sich, dass der Staat und die meisten Bürger die Gewinne nicht zukunftssicher investiert hatten. Nauru, das zur Zeit des Phosphatabbaus noch das höchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit vorweisen konnte, verarmte nach dem vollständigen Abbau der einzigen Ressource zunehmend. Der Staat steht nach Gläubigerforderungen vor dem Bankrott und vor dem Verlust der Unabhängigkeit; die Souveränität des Staates wird bereits in Frage gestellt. Dort herscht die höchste Arbeitslosigkeit mit 90% lt. Mundi Index. LiveSpace Fotos sortierenNa bitte, die alte und bewährte Drag'n Drop Methode für seine Bilder wurde wieder eingeführt.
Windows erweitert Startup-MethodeWährend das alte Windows XP den Autostart schon unübersichtlich in 4 Kategorien unterteilt hat, kommt bei Windows 7 eine weitere dazu. Programme werden im Startup-Ordner oder in der Registrierung unter HKLM\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run sowie HKCU. Daneben lädt Windows die Services/Dienste (Windows-Updates, Viren-Updater, Firewall etc.) in der Diensteverwaltung (Systemsteuerung - Dienste).
Microsoft hat das alles anscheinend nicht gereicht, man fügt nun noch die Aufgabenplanung hinzu. Standardmäßig wird hier beispielsweise die Sidebar gestartet. Jedoch habe ich auch schon ein Backup-Programm installiert, welches den Autostart hier eingetragen hat.
Eine Super-Idee um Viren- und Trojaner zu verstecken, denn wer sieht bei den vielen Autostart-Methoden noch durch.
MallorcaDieses Jahr haben wir uns Mallorca als Reiseziel ausgesucht, zumal der Besucherstrom aufgrund der Wirtschaftskrise etwas nachgelassen hat. Demnach haben wir mit einem entspannten und leidenschaftlichen Urlaub gerechnet. Die Mallorciner sind gegenüber Touristen allerdings nicht gerade aufgeschlossen, man hatte eher das Gefühl, daß man nur geduldet aber nicht herzlich empfangen wird. Landschaftlich ist Mallorca ähnlich wie Irland sehr abwechslungsreich, steile Küsten und steinige Strände auf der Nordseite, sowie Sandstrände auf der Südseite und Flachland sowie Weinanbaugebiete in der Mitte des Landes. An Sehenswürdigkeiten fehlt es dem Land ein wenig, da sie sich hauptsächlich auf christliche Geschichte und die damaligen Piratenangriffe berufen. Einige Tropfsteinhöhlen und die riesige Kathedrale in Palma sind noch erwähnenswert. Zudem gibt es noch wirklich schöne versteckte Buchten und Strände, die man kennen oder im Reiseführer gelesen haben muss, ansonsten findet man sie nicht wirklich.
Nach einer kurzen Autofahrt (50 min.) von Palma de Mallorca kamen wir in unserem zur Verfügung gestellten „private Appartement“ in Port d´Alcudia (im Nordosten an der Küste) an. Dort sahen wir uns am ersten Tag den völlig auf Touristen eingestellten Ort und die Umgebung erst mal an. Wobei wir feststellen mussten, dass das Areal vor etwa 10 Jahren anscheinend seine Blüte der Tage gehabt haben muss, denn mittlerweile sind die Häuser etwas heruntergekommen und der fließende Bach ist ein dreckiger Tümpel. Ampeln sucht man wie in den meisten südlichen Ländern vergeblich. Die Straßenverhältnisse waren jedoch ausgezeichnet. Auch über die Beschilderung der Orte und Landstraßen konnte man nichts schlechtes sagen, wirklich übersichtlich und gut.
Am Montag, nach der ersten Nacht, fuhren wir nach Cap Formentor, dem äußersten Zipfel im Norden der Insel. Die Straßen waren ziemlich kurvenreichen und manchmal wurde es ziemlich eng, wenn Gegenverkehr kam. Vor allem sind dort weit weniger Absicherungen an den Seiten angebracht wie in Deutschland üblich, also bissl Nervenkitzel war schon dabei. Dafür entschädigte uns die faszinierende Aussicht mit den zahlreichen Haltebuchten. Wenige Kilometer entfernt, auf dem Weg zurück, machten wir Rast bei einer traumhaft schönen Bucht namens Cala Fuguera. Es waren kaum Touristen dort, da nur ein schmaler holpriger Weg zu Fuß hinunter führt. Das Wasser war super klar, nur zum baden noch zu kalt - lediglich mit den Füßen haben wir es gewagt. Auf der Rückfahrt nach Port d´Alcudia stoppten wir in Pollenca, einer malerischen Kleinstadt. Dort gibt es den Pilgerweg (Treppen), den wir zum Kalvarienberg hochgelaufen sind. Von oben genossen wir die Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge.
Am nächsten Tag ging unsere Reise dann weiter in Richtung Osten nach Can Picafort, Son Severa und natürlich durch Artá. Es waren nette Dörfchen und Artá eine nette Kleinstadt mit engen Gassen und kleinen Häusern. Über Artá thronen eine Festung und Wallfahrtskirche, die wir natürlich erklommen haben und von oben den Blick auf Stadt und Umgebung genossen.
Am Mittwoch steuerten wir zunächst Capdepera (11km östlich von Artá) mit seiner Festung an, die von den Römern und später den Arabern genutzt wurde. Die Lage auf der Bergspitze bringt natürlich eine tolle Rundumsicht mit sich. Anschließend verschlug es uns nach Cala Torta, einem angelegenen Strand an der Nordküste. Etwas heikel war die ca. 5km lange Anfahrt über steinige holperige Feldwege. Es erwartete uns eine sehr schöne, von Dünen gesäumte Bucht mit ihrem weißen Sand und einer kleinen Strandbar. Dort sind wir das erste Mal richtig im Wasser gewesen und haben uns in die ankommenden Wellen gestürzt.
Der nächste Tag -der Donnerstag- stand ganz im Zeichen der fruchtbarsten Region der Westküste sowie der Tramvia, die Sóller mit Port d´Sóller verbindet. Diese nahm am 11. Oktober 1913 ihren Dienst auf und war zugleich das erste elektrisch betriebene Fahrzeug auf der Insel. Die Bahntrasse ist wahrscheinlich ähnlich alt, da die Fahrt einer Schaukelei auf dem Meer gleich kam. Dennoch ist sie in der Spur geblieben. Daneben gibt es noch den „Roten Blitz“, der 5x täglich nach Palma und zurück fährt. Diese Tour haben wir uns aber geschenkt. Dafür kamen wir in den kulinarischen Hochgenuss zu bezahlbaren Preisen auf dem Marktplatz, wo gerade für ein Liveauftritt geprobt wurde. Das mit Abstand beste Essen während der gesamten Woche ! Von allen Seiten ist Sóller von steilen Bergen umschlossen, was die Anreise aus Inca kommend für jeden Beifahrer zu einer Herausforderung werden lässt. Eine Kurve jagd die nächste, dazu noch das auf und ab. Für den Fahrer ist das weitaus weniger schlimm. Zum Glück hat man vor kurzem einen Tunnel gebaut, der zum einen schneller nach Palma führt und zum anderen die Serpentinenfahrt durchs landschaftlich sehr schöne Tramuntana-Gebirge (Serra de Tramuntana) erspart. Die Hinfahrt über die kurvenreichen Straßen mit Blick auf das Gebirge hatte für die Strapazen allemal entschädigt. Zurück ging es durch den neuen Tunnel über die Autobahn nach Port d´Alcudia.
Am Freitag ging es dann in die Hauptstadt „Palma de Mallorca“ zum Shoppen und Sightseeing. Etwa 3 S-Bahnstationen von Palma entfernt parkten wir unser Auto und nahmen den Zug für 0,90 EUR nach Palma, da parken dort teuer und schwierig ist. Wir bummelten durch die Einkaufsgassen und shoppten ein wenig, aber wirklich preiswerter als in Deutschland war es hier auch nicht. Wir beschlossen, die große gotische Kathedrale „La Seu“ und das angrenzende Museum zu besichtigen, welche man schon von weitem sah, da sie im Jahre 1306 auf einem riesigen Berg gebaut wurde. Leider konnte man nur in den Kirchenteil des Gebäudes (Maria im Arm ... etc.) und keinen spektakulären Ausblick von oben genießen. Danach sahen wir uns den Regierungssitz der Balearen und das kleine versteckte, wirklich nette Kaffee „Xocolateria Ca´n Joan de S´Aigo“ in der Innenstadt an, welches uns trotz Karte viel Zeit gekostet hat, um es zu finden. Dort bekommt man eine heiße Schokolade, die kaum zu toppen ist !
Am Samstag fuhren wir nach Campanet und besichtigten die seit 60 Jahren zugängliche Tropfsteinhöhle. Im Jahre 1945 soll ein Bauer auf der Suche nach Wasser auf einen Eingang dieser Höhle gestoßen sein und seit Ende der 40iger hat man das Areal für Besucher begehbar gemacht. Ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel, was im Laufe der letzen millionen Jahre entstanden ist. Die Höhle offenbart hier die Welt der filigranen Stalaktiten (ein von der Decke hängender Tropfstein) und Stalagmiten (ein vom Boden emporwachsender Tropfstein) in ihrer natürlichen Schönheit. Anschließend ging es weiter in Richtung Süden zur Bucht von „Cala Galiota“ und weiter nach „Cala Pi“ weiter westlich. Es erwartete uns eine traumhaft schöne Bucht mit fantastischem Blick entlang der bewaldeten Steilküste. Der Ort ist lang gestreckt und besteht überwiegend aus Ferienwohnungen und Villen.
Bilder findet ihr in der Galerie
Backgroundsave from flickr.com, found on sfcitizen.com AhnenforschungAm Geburtstag meiner Oma kam mir die Idee mal etwas Ahnenforschung zu betreiben. Man staunt nicht schlecht wieviele Menschen sich damit beschäftigen und wie weit zurück sie gekommen sind, teilweise bis ins 16-te Jahrhundert. Meine Familien-History nachzuvollziehen ist komplizierter als angenommen, zumale ich gerade erst beim 20-ten Jahrhundert bin (1901). Teilweise gibt es die Dörfer in denen die Vorfahren geboren wurden nicht mehr (eingemeindet) oder sie liegen irgendwo im heutigen tiefsten Polen (früher Westpreußen, Posen). Aber dennoch etwas Forscherdrang hilft bei der Suche und man wird sogar fündig. Mal sehen wie weit ich noch komme ...
Die Medien und der AmoklaufJetzt könnte man ja meinen, je mehr Journalisten vor Ort wären, desto größer auch der Erkenntnisgewinn. Aber das Gegenteil ist der Fall. Jeder will die noch exklusivere Einzelheit haben. Da bleibt für Recherche kaum Zeit. Da wird nur noch Meldung um Meldung rausgehauen. Und wenn schon die Menschen vor Ort nichts mehr sagen, gibt es ja immer noch das Internet. Das spuckt zu jeder Frage eine Antwort aus. Ob richtig oder falsch – egal versendet sich. Marike Schmidt Glene-Winkel und Tina Schober über einen Journalismus, bei dem Schnelligkeit wichtiger ist, als Recherche.
Winnenden. Einige Übertragungswagen sind noch immer da. Und viele andere werden wiederkommen. Am Samstag zur Trauerfeier. Hunderttausend Menschen werden dann den Opfern des Amoklaufs von Winnenden gedenken. Den Täter kennt mittlerweile jeder: Tim Kretschmer. Er war 17 Jahre alt. Er ist 21 Jahre alt. Und heißt auch Tim Kretschmer. Auch über ihn berichteten die Medien. Es begann am letzten Mittwoch – dem Tag des Amoklaufs. Tim Kretschmer: „Ich bin ganz normal zur Arbeit gegangen und gegen 11 Uhr ungefähr kam eine Info aus der Verwaltung, dass diverse Nachrichtenportale und Agenturen bei uns angerufen haben, um Infos über mich zu bekommen, wie ich gelebt habe, oder so. Und ich wusste erst gar nicht wieso. Bis man mir mitteilte, dass ein Attentat geschehen ist und der Täter genauso hieß wie ich.“
Fotos im Internet – und auf den Titelseiten. Viele davon hatten sich Journalisten im Internet besorgt – in sogenannten sozialen Netzwerken. Eigentlich nur gedacht für private Kontakte, den Austausch mit Freunden. Barbara Witte, Professorin für Journalismus: „Das Internet ist per se öffentlich und nicht privat. Und alles was ich öffentlich mache, ist auch öffentlich. Das heißt aber noch lange nicht, dass jeder Journalist hingehen kann und alles was irgendwie im Internet veröffentlicht wurde, einfach in seine Zeitung, auf seine Internetseite oder sonst wo hinstellen oder setzen kann. Das geht natürlich nicht.“ Und es geht doch. Für viele Angehörige der blanke Zynismus, pure Geschäftemacherei – die Fotos der Opfer von Winnenden. Und skandalös dazu: Wenn die 14-jährige Selina für tot erklärt wird, aber am nächsten Tag wieder lebt und in „Bild“ schildert, wie ihre „Schulfreundin Chantal sterben musste“. (Zeitungsartikel „Bild“ vom 13.03.2009 ) Dreist auch die „Fotoverwechslung“ (Zeitungsartikel „Bild“ vom 14.03.2009) über die „Bild“ seine Leser informieren musste. Sie hatte ein vermeintliches Kinderfoto des Amoktäters abgedruckt. Doch der gezeigte Junge war gar nicht Tim K., lebte auch nicht in einer „kranken Welt“ (Zeitungsartikel „Bild“ vom 13.03.2009). Über die „kranke Welt“ mancher Journalisten hat Tim Kretschmer aus Bremen in dieser Woche viel gelernt, lernen müssen. Tim Kretschmer: „Das ist nicht nur traurig, das ist sehr erschreckend. Also wenn man mal darüber nachdenkt, was man täglich in der Zeitung liest und eventuell, was man täglich falsches liest.“ Der Staat in der PleiteIn früheren Zeiten bestand für die Notenbank meist eine Verpflichtung, ihre Noten gegen Gold oder Silber einzutauschen. Deshalb mussten die ausgegebenen Noten häufig zu einem bestimmten Prozentsatz durch Gold "gedeckt" sein ("gebundene Währung"). Insofern war die Notenausgabe durch die vorhandenen Edelmetallvorräte begrenzt. Nach dem Münzgesetz von 1871 entsprach die Mark einem 2790stel eines Kilogramms Feingold. Auch in der Weimarer Republik sah das Bankgesetz von 1924 eine Deckung des Banknotenumlaufs in Gold und Devisen von mindestens 40 Prozent vor. Die Geldausgabe des Eurosystem ist nicht mehr an Deckungsvorschriften gebunden.
Buchgeld (auch Giralgeld) ist ein Begriff im Rechnungs- bzw. Bankwesen für Geld, welches nicht als Bargeld (also in Form von Scheinen oder Münzen) vorliegt, sondern als sofort liquidierbares Bankguthaben auf einem Konto. Die Bezeichnung „Buchgeld“ leitet sich ab von der ursprünglichen Führung der Sichteinlagen in Kontenbüchern. Heute geschieht dies elektronisch als elektronisches Geld (E-Geld) in Computern. Buchgeld ist somit zusammen mit elektronischem Geld Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
Mit dem Übergang vom Warengeld zum stoffwertlosen Buch- bzw. Giralgeld änderten sich auch die Anschauungen über das Wesen und den Wert des Geldes. Hatte es bei vollwertigen Münzen noch nahegelegen, den Wert des Geldes allein in seinem Warenwert zu sehen, so gewann beim Buchgeld nun die Knappheit offenkundig an Bedeutung für den Wert des Geldes. Wenn diese nicht mehr gegeben ist, weil z.B. ein Missverhältnis zwischen der umlaufenden Geldmenge und der vorhandenen Gütermenge besteht, dann haben wir die Inflation.
Ein solches Missverhältnis kann naturgemäss bei Geldarten wie Notengeld und Buchgeld, die fast kostenlos und "aus dem Nichts" produziert werden können, leichter auftreten als beim Warengeld. Bei diesem wirkten die beschränkten Edelmetallvorräte als "Geldschöpfungsbremse".
Zitat vom 23.08.2007:
New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank setzt ihre Politik der Marktentspannung durch Liquiditätsspritzen fort. Die Fed gab heute Nachmittag wieder 7 Milliarden Dollar durch ein befristetes Programm in den Markt. Als Deckung akzeptierte die Notenbank wieder Forderungen, die durch Hypotheken gesichert sind.
Auktionen zu HöchstpreisenUnsere erste Auktion war reichlich anstrengend, aber auch sehr lehrreich. Nachdem wir morgens um 7 Uhr aus dem Bett gekrochen waren, machten wir uns auf den langen Weg nach Kreuzberg zu einer Elektrowaren- und Schmuckauktion von einem Pfandleihhaus am Görlitzer Bahnhof. Kurz noch einen Kaffee geholt betraten wir das doch sehr mysteriöse Pfandhaus. In der Mitte des Raumes waren Tische zu eine U-Form zusammengestellt und mit grünem Rasen beklebt. Der Auktionator namens Adolfo Pampus (der Name sagt alles) war geschätzte 65 Jahre und sehr forsch im Ton. Nachdem er sehr kurz den Auktionsverlauf erklärte und dabei zwischenzeitlich auch mal den Raum verließ ging es los. Zuerst kamen viele uninteressante Sachen zur Versteigerung. Zwischendurch schrie er mal einen Bieter an „du kriegst doch noch Adolf Hitler Rente, Du kannst Dir das doch leisten !“ oder „ich versteigert hier nicht weiter, bevor ich nicht ein Gebot für die Gitarre bekomme“. Mein Kaffee war derzeitig schon vollständig ausgetrunken, aber einen neuen braucht ich auch nicht denn: ich war wach !
Das Publikum war recht gemischt, aber doch eher kaufmännischer Natur. So saßen uns gegenüber die Schmuckhändler (man erkannte sie an dicken Goldringen mit Edelsteinen oben drauf und ihren dicken Golduhren), am Ende der Tische standen die Second Hand Elektronikhändler die sich bei jedem Elektroschrott zu Höchstgeboten steigerten. So kam beispielsweise bald eine Playstation 3 zur Versteigerung mit einem Startgebot von 200,- Euro. Ab 300,- Euro legte der Auktionator dann eine Playstation 2 dazu, sowie ab 350,- Euro eine zweite Playstation 2. Meine Augen wurden immer größer, denn die PS3 kostet neu 400,- Euro und was bekommt man wohl noch für eine PS2 ? Die Auktion endete bei 410,- Euro und beinhaltete nun eine PS3, zwei PS2 und die dämliche Gitarre die keine wollte. Der Typ der die Gerätschaften ersteigerte, hatte nun schon seine eigene Ecke mit Elektrogeräten (darunter fünf PS2, eine PS3, mehrere Laptops sowie tragbare TV-Geräte via DVB-T, unzählige Handys (für mehrere 100,- Euro). Der LWK stand wohl schon draußen ...
Als wir erfuhren das die Auktion von Schmuck erst gegen 14 Uhr losgingen, beschlossen wir nicht noch weitere Nerven in dieses Auktions-Wirrwarr zu investieren und verließen schleunigst die Räumlichkeiten.
Der Ärger mit den NebeneinkünfteUm mal eine allgemeine und immer wieder gern gestellte Frage entgültig zu klären: Es gibt keine steuerfreien Einkünfte aus Nebenbeschäftigungen. Nach dem Boom des Jahres 2007 mit selbstständigen Nebeneinkünften erlebt man es immer wieder, dass Rechnung in nicht unbeträchtlicher Höhe geschrieben werden, weil man annimmt das sie bis ca. 1.200 EUR steuerfrei wären. Ein gern gemachter Fehler ist auch die Geringverdienergrenze von 400,- EUR zur Nebeneinkunftsgrenze zu machen. Dabei gilt hier die monatliche Grenze für Einnahmen von insgesamt 400,- EUR pro Monat (ohne irgendwelche Hauptbeschäftigungen). Sie staunen dann nicht schlecht, wenn eine nicht unerhebliche Nachzahlung ins Haus flattert. Denn: Nebeneinkünfte unter 410,- EUR pro Jahr unterliegen zwar nicht dem Steuerabzug (§46 EStG), muss man aber eine Steuererklärung machen wird ab dem 1. Euro versteuert (erst mal sehr gering).
Es gibt nur Steuervergünstigung für künstlerische, kulturelle oder darstellende Berufe sowie Übungsleiter, Vortragsleiter und Lehrberufe. Ganz freigestellt sind dafür ausschließlich Aufwandsentschädigungen vom Bund und Land.
Also erst informieren, dann Rechnung schreiben ! Gläubige werden zu SchuldnernIhre rückläufigen Mitgliederzahlen bekämpft die Kirche derzeitig mit Wiedereintritten. Da werden schon einmal 1965 ausgetretene Ex-Gläubige wieder in die Kirche eingegliedert und sollen auf einmal Kirchensteuer zahlen. Ein ehemalige evangelische Steuerpflichtige sollte neulich erst in die katholische Kirche einzahlen. Schon komisch diese vermehrte Anzahl an wiedergeborene Gläubige, die erstmal nachweisen müssen das sie vor 30 Jahren beim Amtsgericht ausgetreten sind.
Nach Schätzungen des Humanistischen Verbandes sollen tausende Ostdeutsche 15 Jahre nach dem Ende der DDR Kirchensteuern nachzahlen. Im SED-Staat waren Kirchenaustritte erwünscht und wurden deshalb bei allen staatlichen Stellen entgegengenommen. Damit war für die damaligen Bürger der DDR der Austritt vollzogen. Die Kirche sieht die Sache anders und erklärt automatisch jeden zum Steuerschuldner, der als Kind getauft wurde. Die Beweislast für den Kirchenaustritt muss der Ausgetretene führen. Die Kirchensteuerstelle Berlin beruft sich auf die Gesetzeslage und begründet dies im steuerrechtlichen Sinn damit, dass durch den Austritt ein Steuertatbestand endet. Für den Ausgetretenen ist das ein günstiger Tatbestand, den er somit beweisen muss.
Oftmals wird nach vielen Jahren Ihr Kirchenaustritt angezweifelt. Nach derzeitiger Rechtslage sind Sie in der Beweispflicht, Ihren Austritt nachzuweisen. Einige Religionsgemeinschaften spekulieren darauf, dass ihre ehemaligen Mitglieder diese Bescheinung nicht aufbewahren und fordern dann oftmals Jahre nach dem Austritt einen Beweis dafür. Ihnen drohen dann Kirchensteuernachzahlung für 6 Jahre. Gerade in Bundesländern mit großen Mitgliederverlusten, wie z.B. Berlin, wird versucht, so an Geld zu kommen.
Die Finanzverwaltung in der nationalsozialistischen DiktaturZwischen 1933 und 1945 war die Finanzverwaltung ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Eine besondere Bedeutung hatten dabei die Finanzbehörden in Berlin aufgrund der Rolle der Stadt als politisches und wirtschaftliches Zentrum des Deutschen Reiches. So war das Finanzamt Moabit-West in der Luisenstraße (Berlin-Mitte) die zentrale Schaltstelle zur Durchführung der Enteignungen der politischen Emigranten des Dritten Reiches.
Neben den speziell zur Enteignung geschaffenen Sonderdienststellen der Finanzverwaltung waren auch die ganz normalen Finanzämter unter dem Nationalsozialismus in die Verfolgung politischer Gegner und der Juden einbezogen. So oblag den Finanzämtern die Festsetzung und Erhebung der Reichsfluchtsteuer. Diese Sondersteuer wurde bei Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland fällig und war 1931 von der Regierung Brüning als Reaktion auf die durch die Weltwirtschaftskrise ausgelöste Kapitalflucht eingeführt worden. Sie überlebte sogar das Dritte Reich und wurde in der Bundesrepublik Deutschland erst 1953 per Gesetz des Deutschen Bundestages abgeschafft. Der hohe Steuersatz von 25% auf das Vermögen war vor allem aus Gründen der Abschreckung gewählt worden. Der eigentliche Zweck dieser Sondersteuer, den Wegzug wohlhabender Steuerzahler aus Deutschland zu verhindern, wurde im Kontext der nationalsozialistischen Machtübernahme jedoch hinfällig. Die Reichsfluchtsteuer wurde auch dann erhoben, wenn sich jemand nicht freiwillig, sondern aus Sorge vor Gewalt und KZ-Haft ins Ausland begeben hatte. So erließ das Berliner Finanzamt Zehlendorf 1933 gegen den Schriftsteller Lion Feuchtwanger (Foto) einen Reichsfluchtsteuerbescheid, weil dieser von einer 1932 angetretenen Auslandsreise nicht mehr nach Deutschland zurückgekehrt war. Dass die SA im März 1933 sein Haus im Grunewald verwüstet hatte, nahm auf die Erhebung der Steuer keinen Einfluss. Wie die Ausbürgerungsenteignung wurde auch die Reichsfluchtsteuer seit dem Machtantritt Hitlers zur wirtschaftlichen Existenzvernichtung der Emigranten eingesetzt.
Die Reichsfluchtsteuer war mit erheblichen strafrechtlichen Sanktionsmechanismen verbunden. Wenn jemand Deutschland verließ, ohne diese Steuer zu entrichten, wurde sein Vermögen beschlagnahmt und ein sogenannter Steuersteckbrief erlassen – ein neu geschaffenes Instrument, von dem die Finanzämter ausgiebig Gebrauch machten. Ein solcher Steuersteckbrief wurde im Reichsanzeiger und im Reichssteuerblatt veröffentlicht und enthielt die Aufforderung, den Steuerpflichtigen, falls er im Inland angetroffen werde, vorläufig festzunehmen und ihn unverzüglich dem Haftrichter vorzuführen. Dabei konnte die Steuer häufig aus von den Betroffenen nicht zu vertretenden Gründen nicht gezahlt werden: beispielsweise weil keine Banküberweisungen mehr durchgeführt werden konnten (üblicherweise sperrte die Gestapo bei einer illegalen Ausreise das Konto), oder weil eine Veräußerung von Grundbesitz kurzfristig nicht möglich war. Im Oberfinanzpräsidium Berlin wurden zwischen 1932 und 1943 in insgesamt 560 Fällen solche Steckbriefe erlassen. Dies entsprach 46,4% aller im gesamten Reich erlassener Steuersteckbriefe.
Die 1894 geborene Milly Schwarz war Geschäftsführerin und Anteilseignerin einer Textilfirma in Thüringen und wohnte seit 1925 im Berliner Westend. 1938 wurde sie unter Bezugnahme auf ihre jüdische Abstammung von der thüringischen Gauleitung der NSDAP gezwungen, in Verkaufsverhandlungen über ihre Firmenanteile einzutreten. Milly Schwarz entschloss sich wegen der für Juden immer bedrohlicheren Lage dazu, Deutschland zu verlassen. Nachdem das Finanzamt Charlottenburg-West davon Kenntnis erhalten hatte, setzte es eine „Reichsfluchtsteuer-Sicherheit“ in Höhe von 324.000 RM fest. Mit besonderem Vordruck informierte das Amt am 6. Dezember 1938 die Gestapo über die Auswanderungsabsichten, die ebenfalls informierte Devisenstelle Berlin sperrte Anfang Januar 1939 das Bankkonto von Milly Schwarz. Ein Abschied auf DauerDer Flughafen Berlin-Tempelhof war einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands und nahm 1923 den Linienverkehr auf. Er war neben Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld einer von drei Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin. Der Flughafenbetrieb endete mit dem 30. Oktober 2008. Im Jahr 2007 wurden dort mehr als 350.000 Fluggäste abgefertigt.
Am 8. Oktober 1923 erteilte das Reichsverkehrsministerium der betriebsbereiten Anlage eine vorläufige Konzession. Daraufhin wurde ein ca. 1,5 Mio. m² großes Areal im Zentrum des Tempelhofer Feldes planiert, wobei die Erde der gerade in Bau befindlichen Verlängerung der Nord-Süd U-Bahn (heutige U-Bahnlinie 6) verwendet wurde. Allerdings reichte der Aushub nicht, weshalb man zusätzlich 18.000 Fuhren Müll zur Verfüllung benutzte. Ende 1924 wurde der Bau der großen Flugzeughallen begonnen. Es entstanden die drei westlichen Hallen mit einer Grundfläche von 64 × 25 Metern und einer Höhe von sechs Metern. Diese Dimensionen erwiesen sich aber schnell als zu klein, weshalb die drei östlichen Hallen mit einer Grundfläche von 80 × 30 Metern und einer Höhe von acht Metern gebaut wurden. Neben den Hallen entstand ein Scheinwerferturm sowie eine Funkstation und das Abfertigungsgebäude. Der erste Bauabschnitt war im Jahr 1927 fertig und konnte über den damals ebenfalls neu eröffneten U-Bahnhof Flughafen (später in U-Bahnhof Paradestraße umbenannt) erreicht werden. Eine Flughafenanbindung durch eine U-Bahn war seinerzeit weltweit einzigartig. Der erste planmäßige Luftverkehr führte nach München mit Anschluss in die Schweiz bzw. nach Österreich und weiter in den Balkan, sowie nach Königsberg mit Anschluss an die von London über Berlin-Staaken nach Moskau beflogene Strecke. 1923 wurden insgesamt 100 Starts und Landungen mit 150 Passagieren und 1300 kg Fracht durchgeführt. In den 1930er-Jahren stand der Flughafen Tempelhof mit seinem Verkehrsaufkommen noch an der Spitze des europäischen Flugverkehrs. Die Grenzen der technischen Möglichkeiten waren bald erreicht, und 1934 wurde eine Erweiterung geplant, die sowohl den neuen städtebaulichen Vorstellungen und den Ansprüchen der Nationalsozialisten ans Monumentale entsprach, als auch die Entwicklung der Luftfahrt für einen längeren Zeitraum vorwegnehmen musste. Der Flughafen war für bis zu sechs Millionen Passagiere pro Jahr geplant. Das ab 1936 entstandene Flughafengebäude war mit einer Bruttogeschossfläche von 284.000 m² das flächengrößte Gebäude der Welt. Durch Einbeziehung des Volksparks und der um den alten Flughafen liegenden Sportplätze und Kleingartenflächen und durch Hinzunahme eines Teils des alten Garnisonsfriedhofs konnte das Flughafengelände auf über 4,5 Mio. m² erweitert werden. Der U-Bahnzugang verschob sich mit dem neuen Gebäude zum Bahnhof Kreuzberg, der daraufhin in Flughafen (heute: Platz der Luftbrücke) umbenannt wurde.
Unterhalb des Flughafens und parallel zu den Hangars verläuft eine Eisenbahntrasse, welche die Haupthalle als Tunnel unterquert. Dort wurden im 2.Weltkrieg Jagdflugzeuge vom Typ Focke-Wulf 190 produziert. Man erreicht diesen Posttunnel durch die beiden Einfahrten den Posthöfen des Zentralflughafens, rechts und links neben der Haupthalle gelegen. Um während des Kriegs aber auch von der städtischen Infrastruktur so unabhängig wie nur irgend möglich zu sein, errichtete man unter der Grünanlage am Columbiadamm ein Wasserwerk mit zwei großen Wasserspeichern. Darüber hinaus existierte in den Kellern des Seitenflügels am Columbiadamm ein eigenes Kraftwerk. Unter allen Gebäudeteilen sind heute noch begehbare Versorgungsschächte angelegt worden. Diese Schächte folgen der Tiefe der Gebäudeteile und haben eine Gesamtlänge von fünf Kilometern.
Europa-Tour 2008
Unsere 2.460 km lange Reise ging diesmal mit dem Auto in die Schweiz und Österreich. Unsere erste Nacht verbrachten wir in einer gemütlichen Unterkunft bei einer echten bayerischen Familie in München. Am nächsten Morgen schlenderten wir noch ein wenig durch die Maximilianstraße, die Münchener Innenstadt und über den Viktualienmarkt - tranken hier ein Bierchen und aßen dort ein Weißwürstchen mit süssem Senf. Am Nachmittag machten wir uns weiter nach Österreich. Unsere Pläne waren bis dahin noch zwiespältig, ob es über Österreich nach Liechtenstein oder direkt nach Zürich gehen sollte. In Dornbirn, kurz hinter der Grenze, übernachteten wir in einem urigen hochgelegenen Gasthof namens Firstblick im Vorarlberg. Die Straßen hier sind steil und die nebelige Sicht erschwerte die Bergfahrt obendrein. Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen empfiehl uns die GastWirtin einen Abstecher nach Liechtenstein und gab uns den Tipp die Sommerrodelbahn Golmerbahn Alpine Coaster" in Montafon zu besuchen. Ein wirklich empfehlenswertes Erlebnis! Mit der Seilbahn geht es bergauf und mit einer Art Rodel-Schlitten wieder bergab (Auf- und Abfahrt je etwa 8 Minuten), wobei man die Geschwindigkeit mittels zweier Hebel an den Seiten selbst bestimmen kann. Kurvenreiche Strecken und eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h machten die Abfahrt zu einem Happening. Nach Informationen eines gesprächigen Einheimischen befinden sich oben auf der Rodelstation 2 grosse Auffangbecken für tauendes Gletscherwasser aus den Bergen.
Von Österreich ging es nun über die Grenze nach Liechtenstein. Zugegeben, ich habe immer gedacht Liechtenstein wäre ein eigenes Land - die Österreicher waren anderer Meinung. Denn genau genommen sind die Übergänge fließend und man denkt es wäre ein Kanton der Schweiz. Aber Liechtenstein hat eine verschlafene Hauptstadt namens Vaduz, ebenso ein eigenes Landeskennzeichen (LI). Vaduz liegt im Tal, von vielen Bergen umgeben und hat für seine Hauptstadtrolle eine doch sehr kleine Innenstadt, aber auch pompöse Einfamilienhäuser und zahlreiche Kreditinstitute ("http://www.liechtenstein.li"). In der Schweiz spricht man sowohl hochdeutsch als auch schweizer Deutsch. Das kann beim Radio hören sehr lustig klingen, zumal man eigentlich nur an die meisten Worte ein "le" oder "li" dranhängen muss. Aus dem Berg wird demnach ein Bergle und aus dem Tag ein Tagli. Zugegeben etwas komplizierter ist es schon, aber wenn man genau hinhört versteht man es auch. Zudem können die Schweizer und Österreicher perfekt hochdeutsch sprechen, zumindest haben wir keinen gefunden der uns nicht verstanden hat.
Unsere Reise führte uns nach etwa 2 Stunden weiter nach Zürich, der heimlichen Hauptstadt der Schweiz. Wir merkten es besonders an den Preisen, eine Übernachtung in einem B&B kostete hier soviel wie in einem Hotel (etwa 140,- sFr / 97,- EUR). Demnach quartierten wir uns in einem sehr kleinen und witzigen Youth Hostel ein welches in der Innenstadt und nahe an der Universität lag. Was uns sofort auffiel, auf den Züricher Straßen verkehren zum Grossteil stylische und junge Menschen und mehr Straßenbahnen als Einwohner - das war ein einziges Strassenbahnenmeer. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass es sich um eine Uni-Stadt handelt und die Preise zu hoch für Normalsterbliche sind. Eine gute Pizza beim Italiener beispielsweise kostet dort etwa 35,- CHF / 24,- EUR oder ein Döner bzw. Burger ist mit 9,- CHF / 6,20 EUR mit das billigste Gericht. Ansonsten hat Zürich eine riesige Innenstadt und ist relativ groß. Zwei Flüsse und viele Einbahnstraßen lassen hier die Autofahrt zur Irrfahrt werden. Wir entschlossen uns bei der Kantonspolizei eine Park-Sondererlaubnis für 15,- CHF zu kaufen und auf einem der heissbegehrten Parkplätze mit blauer Parktafel bzw. blauer Strassenmarkierung zu parken. Leider waren wir vom Tag so fertig, dass wir vom Züricher Nachtleben nicht mehr viel mitbekommen haben. Wir bummelten noch etwas durch die Altstadt, fuhren mit dem Polybähnli (Zahnradbahn vom Hauptbahnhof zur Universität) und fielen dann erschöpft in unsere Bettchen. Am nächsten Tag ging es mit neuer Kraft zur Erkundung durch Zürich. Uns blieb nicht mehr viel Zeit, sodass wir nach etwa 5 Stunden Aufenthalt bereits weiter nach Basel fahren mussten. Ausserdem hatten wir immer das Gefühl, wir seien ziemlich arm dran bei diesen Preisen, denn alles was es hier gab war unverschämt teuer. Basel war im Gegensatz zu Zürich wesentlich ruhiger und freundlicher. Hier war man nicht wichtig sondern entspannt. Straßenbahnen gab es hier noch mehr als in Zürich und man mußte höllisch aufpassen hier nicht von einer überfahren zu werden. Auch die Baseler Innenstadt war getrennt durch einen Fluss - auf der einen Seite die Altstadt und auf der anderen die modernere Neustadt. Unser Schlafquartier hatten wir nahe des Hauptbahnhofs gefunden und im Gegensatz zu Zürich bekam man hier ein Zimmer für 40,- CHF inklusive Frühstück und Tickets für die Baseler Verkehrsbetriebe. Wir schauten uns den Tag über die Altstadt an, shoppten Schokolade und Souveniers und genossen auch den nächsten sonnigen Tag. Nun da es bereits Sonnabend war und wir uns auf unsere weite Reise in Richtung Berlin aufmachen mussten, ging es bereits am Mittag zurück. Wäre nicht das Schild mit dem "EuroAirport" am Strassenrand gekommen ... was uns verleitete, noch die Französische Grenze zu überqueren. Der EuroAirport liegt nämlich in der Schweiz aber auf französsischem Territorium - praktischerweise mit direkter Autobahnanbindung nach Frankreich. Eigentlich hatten wir angenommen, dass Mulhouse eine kleine französische Kleinstadt wäre, jedoch entpuppte sie sich als Stadt mit über 100.000 Einwohnern. Hier lag das französiche Flair in der Luft und wir genossen somit noch einen Tag wie Gott in Frankreich bei herrlichstem Sonnenschein. Leider reichte die Zeit nicht mehr zum Shoppen im neuen SuperCentre "Port Jeune", sodass wir uns alsbald zur nahegelegenden deutsche Grenze in Richtung Freiburg aufmachten. Weich gemacht ist schlecht gedachtWeichmacher werden Kunststoffen zugesetzt, um diese geschmeidig und flexibel zu halten. Ohne Weichmacher sind Kunststoffe oft brüchig und hart. Dieser Effekt ist auch zu beobachten, wenn Kunststoffe altern und die Weichmacher ausgegast bzw. ausgewaschen sind.
Hart-PVC kann frei von Phthalaten sein, in Weich-PVC können die Phthalat-Gehalte über 40% liegen. Getränkeflaschen aus Kunststoff bestehen i.d.R. aus PET (Polyethylenterephthalat). Dort ist zwar Phthalat enthalten, aber chemisch gebunden, sodass der Weichmacher normalerweise nicht ins Getränk übergehen dürfte. Einige behaupten die Weichmacher können sich durch UV-Einstrahlung (Sonnenlicht) lösen. Ob Weichmacher gefährlich und gesundheitsschädigend sind, ist sehr umstritten. Im Tierversuch erwiesen sich Phthalate, v.a. das DEHP als krebserregend, entwicklungstoxisch und reproduktionstoxisch.
Phthalate nehmen wir vermutlich über die Nahrung auf. Möglich sind auch Kosmetika. Phthalate sind aber überall. Kinder können auch besonders hohe Mengen aufnehmen, wenn sie an PVC-Gegenständen saugen oder nuckeln. DBP, ein Phthalat das auch in Kosmetika enthalten ist, ist auch in magensaft resistenten Pillen/Tabletten enthalten. Außerdem findet man sie in PVC (z.B. Bodenbeläge, Rohre und Kabel, Teppichböden, Tapeten, Schuhsohlen, Vinyl-Handschuhe, KFZ-Bauteile), Dispersionen, Lacke/Farben, Emulgatoren, (Lebensmittel)-Verpackungen; Dichtmassen, Kunstleder, Zellulose-Kunststoffe, Nagellacke, Klebstoffe (v.a. Polyvinyl-Acetate), Schaumverhüter und Benetzungsmittel in der Textilindustrie, Körperpflegemittel, Parfums, Deodorants, Pharmazeutische Produkte, Blutbeutel, Schläuche, Katheder, Beutel für Nährlösungen, Medikamentenverpackungen u.a. Grand Theft Auto 4 erscheint im Oktober für PC
Kaum ein anderes Spiel stand in den vergangenen Monaten so im Fokus der Spiele- Berichterstattung. Seit dem 29. April 2008 ist GTA IV für Xbox 360 und PS3 erhältlich. Von Grand Theft Auto (Schwerer Kraftfahrzeugdiebstahl), wie GTA eigentlich heißt, erschien 1997 der erste Teil. Anschließend wurde das Spiel eines der berühmtesten und der meißtverkauften Serien (65 Millionen Exemplaren) weltweit. Der Vorgänge GTA Vice City wurde mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Aufgrund der in der Serie dargestellten kriminellen und teilweise gewalttätigen Handlungen, sowie der häufig klischeehaften Darstellung ethnischer Gruppierungen, stehen die Spiele des Öfteren in der Kritik. Die Spielwelt ist nicht nur der Schauplatz der Handlung und der Missionen, sondern zugleich auch eine Simulation einer virtuellen Welt, in der der Straßenverkehr, Passanten (mit dem Spieler und untereinander interagierend), das Wetter, der Tagesrhythmus und grundlegende physikalische Gesetze simuliert werden. Grand Theft Auto (1997) und GTA 2 (1999) GMF-Klassenfahrt 2008
Diesmal ging die GMF-Klassenfahrt zum CSD nach Hamburg und wir waren dabei. Mit etwas Verspätung ging es mit unserem Reisebus an die Nordseeküste. Die Busfahrt versprach lustig zu werden, denn alle freuten sich auf das ereignisreiche Wochenende. Schon etwas angetrunken kamen wir an unserem „man nannte es hier Hotel“ an. Eine Bettenbude aus den 60iger Jahren, aber mitten auf der Reeperbahn dazu preiswert und ausreichend für unsere Bedürfnisse. Kurz frisch gemacht machten wir uns auf den Weg zum CSD. Leider waren wir schon reichlich spät dran und demnach kamen wir gerade zur Abschlussveranstaltung. Nachdem wir drei Stündchen das Getümmel in der Menge genossen, machten wir uns auf den Weg zur Erkundung der Innenstadt. Viel haben wir nicht gesehen und das was wir sahen, hat uns nicht begeistert. Lauter alte und betrunkene Menschen in einer Stadt die vor 30 Jahren vielleicht seine Blüte der Zeit erlebt hat, nun aber dahin vegetiert. Überall Polizei und Hinweise mit der Aufschrift „Waffen hier verboten“, als wenn die hier im Supermarkt angeboten werden. Obwohl man die Hamburger nicht gerade als gastfreundlich bezeichnen kann, war hier einiges los und man sah viele Spanier und Italiener.
Das GMF hatte sich in die Veranstaltungsräume des Clubs „136 Grad“ eingemietet, welcher etwa 300 Meter neben unserem Hotel auf der Reeperbahn lag. Warm und voll wurde es am Abend in dem kleinen Club, trotzdem kamen wir in Stimmung und tanzen bis in die Morgenstunden. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Berlin. Live-Übertragung von Shape FM. Eine Geschichte nimmt seinen Platz einIm Gegensatz zu vielen anderen städtischen Plätzen war der Hermannplatz weder Keimzelle noch Zentrum eines Siedlungsbereiches. Vielmehr war er ein Stück Straße, das sich zwischen zwei Wegbiegungen (später Kreuzungen) zu einem Platz entwickelte. Ursprünglich war der Hermannplatz somit nur ein Stück des Weges von Berlin über Rixdorf nach Mittenwalde. Schon erstaunlich das sich dieser Platz heute zu einem Drehkreuz der Großstadt entwickelt hat.
Heute verkerren dort zwei U-Bahnlinien und hunderte Buslinien. Die Planungen für die Kernstrecken der beiden sich kreuzenden U-Bahnen am Hermannplatz gehen bereits auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Die Nordsüdbahn wurde von der Stadt Berlin geplant, die die Strecke bis zum Hermannplatz bauen wollte. Dahinter verlief die Strecke dann auf dem Gebiet der damals noch selbständigen Stadt Neukölln, die zusagen mußte den weiteren Ausbau voranzutreiben. Nachdem 1920 Neukölln zu einem Bezirk von Berlin wurde, hatte sich diese Absprache jedoch erledigt. Für Bau und Betrieb gründete Berlin die Nordsüdbahn AG. Anders verhielt es sich mit der Planung der Verbindung vom Gesundbrunnen zum Hermannplatz. Hier stritten sich zwei private Bauherren um die Konzession. Dem Entwurf zu einer Schwebebahn stand der Entwurf der AEG zu einer Hoch- und Untergrundbahn entgegen. Die AEG setzte sich letztendlich durch und gründete ihrereseits eine eingene Bau- und Betriebsgesellschaft, die AEG-Schnellbahn AG.
Lange Zeit konnten sich beide Gesellschaften nicht über die Ausgestaltung ihres Kreuzungspunktes Hermannplatz einigen. Nach zahlreichen Vorschlägen einigte man sich auf einen Bahnhof mit zwei parallelen Bahnsteigen unter der Straße Hasenheide. Durch ersten Weltkrieg und Inflation ist es dann allerdings nicht so gekommen, da die Schnellbahn AG der AEG in die Insolvenz gehen mußte und die Anlagen in städtischen Besitz übergingen. Die Planungen für den Hermannplatz wurden daraufhin überarbeitet und der heute vorhandene Turmbahnhof entworfen.
Der U-Bahnhof Hermannplatz ist als Turmbahnhof angelegt, wobei sich der Bahnsteig der U8 unmittelbar unter der Straße befindet und der U7-Bahnsteig diesen in 9 m Tiefe kreuzt. Der Bahnsteig der U7 ist als große Halle angelegt durch die sich der U8-Bahnsteig als Querriegel hindurchschiebt. Die Decke beider Bahnsteige befindet sich somit in gleicher Höhe. Der Kreuzungspunkt der beiden Linien befindet sich unter der Straßenkreuzung der Straßenzüge Hasenheide - Karl-Marx-Straße (U7) und Hermannplatz - Hermannstraße (U8).
Zur Eröffnung des Bahnhofs waren die Rolltreppen zwischen den beiden Bahnsteigen noch eine Besonderheit: Sie waren die ersten im gesamten Bereich der Berliner U-Bahn. Auch zum Karstadt-Warenhaus führten Rolltreppen.
Karstadts Hausarchitekt Philipp Schaefer entwarf für diesen Platz ein monumentales Gebäude, das dem bereits in Hamburg begonnenen Karstadt-Stil folgen sollte. Der Bau galt seinerzeit als das modernste Kaufhaus Europas. Karstadt standen hier auf neun Etagen (davon zwei unterirdisch) 72.000 qm Nutzfläche zur Verfügung. 24 Rolltreppen verbanden die Etagen (sie fuhren jedoch damals alle aufwärts und erst eine Stunde vor Geschäftsschluß wurde die Fahrtrichtung umgekehrt). Weiterhin gab es 24 Personen-, 13 Speise- und acht Lasten-Aufzüge, wovon einer komplett beladene Lastwagen in die fünfte Etage zur Lebensmittelabteilung befördern konnte. Auch die Haustechnik war z.B. im Bereich Heizungs-, Kühlanlage und Brandschutz auf dem neuesten Stand. Der direkte Zugang vom Untergeschoß zu den beiden Bahnsteigen des U-Bahnhofes Hermannplatz war zur damaligen Zeit ebenfalls eine Novität. Der Gebäudekörper überragte den Hermannplatz um 32 m. Weitere 24 m ragten die zwei Türme am Hermannplatz empor. Diese wiederum wurden von jeweils einer 15 m hohen Lichtsäule gekrönt.
Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges endete jedoch auch für Karstadt wieder die Zeit des Aufschwungs. Es entstanden Versorgungsengpässe die Warenrationierungen z.B. mit Kleiderkarten zur Folge hatten und Mitarbeiter des Kaufhauses wurden für den Kriegseinsatz eingezogen. Die zweite, dritte und vierte Etage des Hauses wurden für das Angebot der wenigen Waren entbehrlich und an das Heeresbekleidungsamt vermietet. Beim Kampf um Berlin wurde das Karstadthaus erstaunlicherweise von Fliegerbomben verschont. Trotzdem wurde es kurz vor dem Kriegsende, am 25.04.1945 zerstört. Es ist bis heute nicht endgültig belegt, ob der Bau durch Sprengung oder Brandstiftung vernichtet wurde.
Zeit die Sachen zu packenDie Sachen sind gepackt und in 14 Tagen gehts diesmal leider nicht in den Urlaub, sondern in die neue Wohnung. Steffen bleibt natürlich in dem schönsten und drittgrößtem Berliner Stadtbezirk "Mitte" (328.428 Einwohner). Unser neues Quartier wird in der Nähe des neuen Alexa sein, so wird der Weg zum Shopping entsprechend kürzer 8=)
Unsere neue Wohnung hat zwei Zimmer mit über 60m², Einbauküche, Wannenbad, Fußbodenheizung und einen großen Balkon zum sonnen und entspannen. Vorbei die Zeiten in der kleinen verengten Buchte. Aber die Touris werden mir fehlen, die mir Tag für Tag vor die Füßen laufen und plötzlich stehen bleiben, weil sie an dem Perlen und Kettenladen an der Ecke was tolles entdecken könnten. Keine schicken Cafés und Restaurants in der Nähe mehr, nur noch ein klobiges Alexa. Schauen wir mal ob man dort besser leben kann. Über Umzugshelfen würden wir uns natürlich freuen ... Die klügste Nacht des JahresEtwas ungeplant ging es am Wochenende des 14.Juni zu der langen Nacht der Wissenschaft. Im Campus Charlottenburg besuchten wir die eine oder andere interessante Vorlesung. Leider ließ es die kurze Zeit nicht zu die Vorlesungen vollständig zu verfolgen, denn wir wollten die anderen Veranstaltungen auch besuchen. Leicht irritiert rannten wir von einem Raum in den nächsten, immer auf der Suche nach dem interessantesten Thema. Unserer Besuch in der mathematischen Bibliothek bot einen kleinen Ausflug an das Außengebäuden, schließlich stand am Lift "die letzte Etage ist nur über die Treppe erreichbar". Wahrscheinlich meinten sie nicht die Nottreppe am Gebäude, aber man kann das ja mal testen. Anschließend ging es zu der Raum- und Luftfahrt Halle, die leider erst ab 22 Uhr geöffnet war. Tolle Sache ! Als wir das Hochhaus der TU besuchen, begrüßte man uns mit Sekt. Was für ein Service dachten wir uns noch, griffen nach dem Sekt und begaben uns mit lauter Business-Leute in einem weißen Empfangsraum. Was nun ? Erstmal den Andy anrufen, der arbeitet schließlich heute hier. Während meines Telefonats bat man uns den Raum ohne unserer Sektglas schnellstens zu verlassen. Wieso ? Wir platzen gerade in den Empfang des TU-Präsidenten, man nahm an das wir zur Elite gehörten ;=)
Das einzige was wirklich interessant war, war der Besuch im Planetarium in Treptow. Sterne und uralte Meteoriten (1863) waren hier das Thema, welches uns alle interessierte und somit noch einen krönenden Abschluss bescherte. Fazit: etwas mehr Vorbereitung ist notwendig, wenn man innerhalb von 7 Stunden die spannendsten Vorstellungen sehen möchte. Es sind einfach zu viele Veranstaltungen an zu verschiedenen Orten (Wedding, Mitte, Charlottenburg, Dahlem, Lankwitz) und es ist zu wenig Zeit dafür. Ab 0 Uhr waren kaum noch Sachen geöffnet, obwohl erst 1 Uhr Veranstaltungsende war. Insel Föhr (Nordsee)Unsere wochenendliche Reise führte uns diesmal auf der Insel Föhr. Etwas unterhalb von Sylt und fast an der Grenze zu Dänemark liegt Föhr (8.649 Einwohner) in Nordfriesland. Die Anreise war ziemlich kostspielig, denn weder die Bahn noch das Auto ist wirklich billig. Wenn man das Auto auch noch auf die Insel mitnehmen will, dann muss man sogar noch mit etwa 90 Euro mehr rechnen. So haben wir für den Parkplatz etwa 20 Euro blechen müssen. Nach 7 Stunden Fahrt kamen wir also am Freitag-Nachmittag auf Föhr an und genossen die untergehende Sonne am Strand von Wyk. Wir hatten zwei Zimmer in Utersum, auf der anderen Seite der Insel gebucht, welche wir beschlossen alsbald aufzusuchen und die anstrengende Fahrt in unserem gemieteten 1er BMW erstmal in unserem Bett zu verarbeiten. Am nächsten Morgen liehen wir uns preiswert Fahrräder und machen uns auf dem Weg zum Meer. Mittlerweile war Ebbe und das Wasser war bis auf ein paar kleine Restwassertümpel zurückgegangen. Ab und zu ging es ins Watt und auch in die kleinen Teiche, die geblieben waren. Die hatten sich, im Vergleich zur kalten Nordsee, schnell erwärmt und waren entspannend und abkühlend zu gleich. Hier konnte man sogar geschlossene Muscheln sammeln und am heimischen Herd in heißem Wasser kochen. Mitgenommen habe ich zwar welche, aber gekocht bisher nicht. Mit kleineren Verletzungen machten wir uns mit den Fahrrädern am Nachmittag auf den Weg nach Wyk (11 km), wo wir uns die Stadt anschauten und auf dem Rückweg lecker in einem kleinen Restaurant gegessen haben. Am nächsten Tag genossen wir den Vormittag noch am Strand und bereiteten uns auf unsere lange Heimfahrt am Nachmittag vor.
Wenn man ein paar entspannte Tage erleben möchte, dann kann man ein Ausflug nach Föhr empfehlen. Eigentlich ist die Insel ein Kurort und man trifft relativ selten jüngere Menschen. Viel Natur und Tiere die man in sonstigen ländlichen Gegenden eher selten sieht. Die Bewohner sind nett und freundlich. Moin moin ist hier allerdings der Standard-Gruss und tagesunabhängig. Brand im Dämisol-WerkDer am Mittwochabend in einem Altpapierlager in Kreuzberg ausgebrochene Großbrand hat einen beträchtlichen Schaden verursacht. Das Feuer konnte erst nach rund fünfeinhalb Stunden gegen 1.30 Uhr unter Kontrolle gebracht und am Morgen dann endgültig gelöscht werden. Nach Angaben eines Sprechers bekämpften bis zu 130 Feuerwehrleute mit 14 Löschzügen den Brand in dem Gewerbegebiet in der Köpenickerstr. 23. Die Flammen hatten sich auf 3000 Quadratmeter des rund 10.000 Meter großen Freigeländes ausgebreitet.
Als wir aus dem Ostbahnhof kamen, sah man am Himmel eine riesige Rauchwolke. Drei Minuten später war die Flammenhölle schon auf die doppelte Größe angewachsen. Sirenen hörte man nicht und von der Feuerwehr fehlte jede Spur, auch nachdem wir am Ufer der Spree ankamen. Man ging die Sache anscheinend etwas ruhiger an. Mittlerweile wurde die Straße am Ostbahnhof kurzerhand zum Parkplatz. Hunderte Schaulustige stürmten zum Ufen. Kein Wunder, denn es sah aus als würde halb Kreuzberg brennen. Die Polizei nutze die Gelegenheit um Knöllchen zu verteilen. Gegen 23 Uhr brannte immernoch einige Lagerplätze, von der Lagerhalle stand nur noch das Gerüst.
Reise Irlands SüdküsteNachdem wir im letzten Jahr die nördliche, östliche und westliche Gegend von Irland gesehen haben, wurde es Zeit auch mal den schönen Süden zu sehen. Von Dublin gestartet ging unsere 1.150 km lange Reise zuerst in die idyllische Kleinstadt Cashel, wo wir die Überreste des Rock of Cashel (Burg) bestaunten durften. Anschließend ging es weiter zur zweitgrößten Stadt Irlands: nach Cork, einer großen Hafenstadt im Süden von Irland. Am Hafen, welcher vor der Stadt liegt, begrüßten uns erst einmal drei Kriegsschiffe der deutschen Marine. Cork hat eine schöne große Altstadt die zum bummeln in den vielen kleinen Geschäften einlädt. Am Abend ging es dann auf die Suche nach einem B&B nach Ballinhassig, wo wir ein sehr schönes luxuriöses Appartement mit netter Bewirtschaftung gefunden haben. Am nächsten Morgen weiter nach Kinsale, einer kleiner Küstenstadt im äußersten Süden. Im 17. und 18. Jahrhundert war Kinsale ein wichtiger Flottenstützpunkt und ist heute ein nettes kleines Örtchen. Auf Rat unseres B&B-Wirt sollten wir die Halbinsel vor Kenmare (Beara Peninsula, Caha Mountains, Küstenstraße) umrunden. Die Umrundung hatte uns jedoch mehr Zeit gekostet als eingeplant war. So beschlossen wir ab Adrigole, also der Hälfte der ersten Halbinsel, eine Abkürzung zur anderen Seite zu nehmen. Diese sehr skurrile Bergfahrt war wirklich beeindruckend und gefährlich. Ein Berg und Talfahrt auf kleinen schmalen Wegen (hier konnte man laut Schildern 100 km/h fahren), eine wahnsinnig erlebnisreiche und spannende Fahrt. Völlig geschafft und durchgeschwitzt in Kenmare angekommen, waren wir hecktisch auf der Suche nach einer Unterkunft für die Nacht. In der Nähe der Stadt und mit Blick auf Berge und Wasser haben wir uns wieder ein schönes B&B gefunden und am nächsten Morgen bei einem super Ausblick unser irisches Frühstück genossen. Auf dem Weg nach Killarny haben wir einen kurzen Stop an den schönen Stränden und hohen Bergen gemacht. Aber so schön das Meer war, so kalt war es leider auch. Mit durchgefroren Füßen (soweit war man im Wasser) ging es weiter über den Connor Pass ging es weiter nach Dingel einer schönen kleinen Hafenstadt mit kleinen Touristenshops. Leider mußten wir schon am gleichen Tag zurück über Tralee und Limerick zurück nach Dublin. |
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